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 Ausritt mit Fantasy

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Grazia
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BeitragThema: Ausritt mit Fantasy   Sa Okt 25, 2008 9:03 pm

"Toller Tag", seufzte ich, als ich aufstand. Doch ein Blick aus dem Fenster belehrte mich eines besseren. Heute sah das Wetter echt gut aus. Schnell zog ich mich an, frühstückte und holte mein Fahrrad aus dem Keller. Dann machte ich mich auf den Weg zum Gestüt. Dort angekommen, richtete ich gleich Fantasys Sattel- und Putzzeug her, bevor ich zur Weide ging. Schon von weitem sah ich die Pferde friedlich grasen. Ich nahm Halfter und Strick, die am Gatter hingen, kletterte über den Zaun und pfiff ein paar mal laut. Neugierig hoben die Pferde ihre Köpfe. "Hey Fantasy ", rief ich laut, "Komm her!". Natürlich machte das Pferd keinerlei anstalten zu mir zu kommen. Ich seufzte und ging auf sie zu. Scheinbar genervt drehte sich Fantasy immer wieder von mir weg. Sie wollte in Ruhe grasen. "Jetzt reichts dann!", schimpfte ich ihn, und zog ihr schnell das Halfter über, machte es zu und führte sie richtung Zaun. Fantasy drehte noch einmal den Kopf nach hinten und wieherte. Ich lächelte, klopfte meinem Pferd den Hals, öffnete das Tor und führte sie richtung Hof. Mein Pferd ließ sich ziemlich ziehen, doch als ich erstmal am Putzplatz war, band ich sie fest und machte mich gut gelaunt ans Werk. Die Stute war ziemlich staubig und hatte einige Matschflecken am Bauch und an den Beinen. Ich schrubbte ewig an ihrem Fell rum und wurde dabei auch noch von den lästigen Fliegen gestört. Genvert schlug ich immer wieder mit den Händen nach den Viehchern. Auch Fantasy war sichtlich unruhig und trat immer wieder mit den Hinterbeinen nach den Fliegen. "Gleich sprüh ich dich ein", sagte ich zu ihr und bürstete noch schnell über ihr Fell. Dann holte ich die gelbe Sprühflasche raus. Fantasy schielte sie argwöhnisch an. Sie hasste es eingesprüht zu werden. "Ist gut", beruhigte ich die Stute. Trotzdem wich sie immer wenn sie das Zischen hörte erschrocken zur Seite aus. "Fantasy, ich hab jetzt echt keinen Nerv für sowas!", schimpfte ich mit ihr. Schließlich sprühte ich das Fliegenmittel auf eine Bürste und rieb sie damit ein. Die Fliegen schien das jedoch wenig zu stören, sie setzen sich unbehelligt weiter auf ihr Fell, obwohl das Zeug wirklich wiederlich stank. Ich nahm noch ein sanfteres Mittel für Menschen, rieb erst meine Arme damit ein und anschließend Fantasys zerstochene Ohren. Dann nahm ich noch den Hufkratzer und machte ihre Hufe sauber, was sich besonders bei den Hinterbeinen als lustig herausstellte, da mein Pferdchen immer wieder nach den Fliegen trat.
Nach einer guten halben Stunde war mein Pferd dann so halbwegs sauber, so dass ich endlich aufsatteln konnte. Nachdem die Schabracke lag, wuchtete ich den Sattel auf ihren Rücken und machte den Sattelgurt fest. Dann legte ich ihr das Halfter um den Hals und trenste auf. Sie nahm das Gebiss brav an. Ich klopfte ihr lobend den Hals und machte die Trense zu, bevor ich nachgurtete und das Halfter weg machte. Ich führte Fantasy ein Stück von der Anbindestange weg und stieg dann auf. Ich machte es mir im Sattel bequem, nahm die Zügel auf und trieb sie an, was eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre, da Fantasy mal wieder ziemlich flott unterwegs war. "Mach mal langsam", meinte ich lächelnd zu ihr, schließlich hatte ich mich längst daran gewöhnt, dass Fantasy am Anfang eines Ausritts immer etwas aufgeregt war.
Ich ritt mit ihr die Auffahrt zum Hof hinunter und bog dann auf einen Feldweg ab. Je länger wir so im Schritt ritten, desto ruhiger wurde Fantasy endlich. Ich ließ der P.R.E Stute viel Zügel, was sie nutze und den Hals schön lang machte. Ich kraulte ihr die Mähne und trabte an. Fantasy legte mal wieder ganz schön los und wäre fast galoppiert. Ich war nicht darauf gefasst und hielt mich in der Mähne kurz fest. Dann nahm ich die Stute wieder zurück. "Ganz ruhig", murmelte ich leise und nahm die Zügel etwas an, trieb aber trotzdem weiter. Fantasy kam etwas mehr an den Zügel und ging zumindest ein Stück weit versammelter. Ich lobte sie und gab wieder mehr Zügel, da sie aber sofort wieder schneller wurde, versammelte ich die Stute erneut. Diesmal hielt sie die Versammlung auch am langen Zügel und machte dann schön den Hals lang. Ich parierte durch und lobte mein tolles Pferdchen. Ich genoss den Ausritt und freute mich schon auf den Galopp, da die meisten Felder bereist abemäht waren und sich sicherlich ein Stoppelfeld zum Rennen finden würde. Fantasy spielte aufmerksam mit den Ohren, als uns Spaziergänger mit zwei Hunden entgegen kamen. "Das kennst du doch", sagte ich zu ihr, als sie die Hunde beäugte und grüßte das Ehepaar freundlich, schließlich trabte ich am Rand eines Feldes noch mal an. Fantasy ging jetzt um einiges zivilisierter und ich hatte nicht mehr das Gefühl auf einem Vulkan zu sitzen. Ich gab der Stute viel Zügel, damit sie sich strecken konnte, was sie dann auch tat. Nach einer Weile parierte ich wieder durch. Ich lehnte mich im Sattel ein wenig zurück und dachte kurz nach.
Ich richtete mich wieder auf, klopfte dem Pferd den Hals und lenkte sie auf ein Stoppelfeld. Ich ging noch einige Meter im Schritt, ehe ich ihr die Zügel ließ. Fantasy lief los wie eine Rakete, doch ich nahm sie nicht zurück, sondern ging in den leichten Sitz . "Lauf mein Mädchen", rief ich Fantasy ins Ohr. Das liebte ich am Reiten am meisten: Einfach frei druch die Landschaft galoppieren. Sie machte große Sprünge. Fantas schien das genauso zu mögen wie ich. Leider war das Feld viel zu schnell zu Ende. Ich setzte mich wieder und parierte sie durch, was einige Meter brauchte. Fast schien die Stute enttäuscht nicht mehr laufen zu dürfen. Sie atmete ziemlich. Ich klopfte ihr den warmen Hals. "Bist meine Beste", meinte ich zu ihr und lenkte sie auf einen seitlichen Feldweg um im Schritt nach Hause zu reiten. Ich nahm meine Füße aus den Steigbügeln, was einfach viel bequemer war. Nach einer weiteren viertel Stunde kam wieder der Hof in Sicht.
Auf dem Putzplatz sprang ich vom Pferd und grüßte kurz Caro, die gerade auf dem Weg ins Büro war. Dann trenste ich Fantasy ab und zog ihr wieder das Halfter an. Ich öffnete den Sattelgurt und legte das ganze Zeug erstmal auf den Boden, um Fantasy erstmal anzubinden. Ich kratze ihre Hufe aus, in denen sich einige Steinchen festgesetzt hatten und bürstete dann noch mal über ihr schönes Fell. Zum Schluss befreite ich noch ihre Beine von Schlamm und sonstigem Schmutz. Fantasy genoss es, als ich ihr den Mähnenkamm kraulte, was sie besonders mochte. Dann machte ich die Stute los und führte sie wieder zur Weide. Sie spielte sich ein wenig auf dem Weg zur Weide auf. Ich ruckte am Führstrick und zog sie weiter. Auf der Koppel drehte ich mich nochmal um und öffnete dann erst das Halfter. Fantasy raste sofort los zu den anderen Pferden, die interessiert die Köpfe hoben. "Kleine Spinnerin!", rief ich ihr nach und ging langsam zurück zum Hof. Ich räumte auf und ging dann in die Sattelkammer und trank meine komplette Flasche Wasser aus und fuhr dann wieder nach Hause.
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